Heute vor 66 000 000 Jahren · Kreide/Paläogen-GrenzeMontag, 5. Oktober 2026 · Streng wissenschaftlich. Immer mit Quelle.
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Schädel-Scans sprechen für Meeresleben langschnäuziger Urzeit-Krokodile
KI-Lebendrekonstruktion: Tromerosaurus solumons, ein neu beschriebener Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Alberta, in seinem Lebensraum an einem spätkreidezeitlichen Flussufer.
KI-Lebendrekonstruktion: Tromerosaurus solumons, ein neu beschriebener Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Alberta, in seinem Lebensraum an einem spätkreidezeitlichen Flussufer.

Entdeckung im Fokus

Aus der Forschung

Kanadas neuer Tyrannosaurier sprengt den Raubsaurier-Stammbaum

Vor rund 77 Millionen Jahren lebte in den Flussauen des heutigen Alberta ein Raubsaurier, den bisher niemand kannte. Jetzt hat das Tier einen Namen: *Tromerosaurus solumons*, ein neuer Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Kanada.

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01 — Unsere Neugier

Ausgestorben.
Nicht auserzählt.

Ein Knochen. Ein Fußabdruck. Eine Frage, die bleibt. Wir folgen den Spuren des Lebens — und den Studien, die sie neu lesbar machen.

Wie wir arbeiten

02 — Der Erdzeitatlas

Jedes Tier
hat seine Zeit.

Vom Anfang der Erde bis heute. Wähle einen Abschnitt und entdecke seine Geschichten.

Vier Äonen · schematisch, nicht maßstäblich

Landschaft: KI-generiertes Symbolbild. Zeitporträts: Bildnachweise und Quellen stehen jeweils bei der Vorschau.

Zeitliche Zuordnung noch offen

01 / ÄONHadaikum
02 / ÄONArchaikum
03 / ÄONProterozoikum

Paläoproterozoikum

Mesoproterozoikum

Neoproterozoikum

04 / ÄONPhanerozoikum

Paläozoikum

Mesozoikum

Känozoikum

Forschung ohne feste Zuordnung

Die Spuren dieser Zeit

KI-Lebendrekonstruktion: Tromerosaurus solumons, ein neu beschriebener Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Alberta, in seinem Lebensraum an einem spätkreidezeitlichen Flussufer.

Deine ausgewählte Entdeckung

Kanadas neuer Tyrannosaurier sprengt den Raubsaurier-Stammbaum

Vor rund 77 Millionen Jahren lebte in den Flussauen des heutigen Alberta ein Raubsaurier, den bisher niemand kannte. Jetzt hat das Tier einen Namen: *Tromerosaurus solumons*, ein neuer Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Kanada. Sein Oberkiefer trägt Merkmale zweier berühmter Verwandter zugleich und bringt den Stammbaum der großen Raubsaurier ins Wanken.

Fundgeschichte und Quellen lesen
KI-Lebendrekonstruktion von Garamaudo bauciensis, einem rund 2,5 Meter langen Süßwasser-Mosasaurier aus der Provence, der laut Studie wahrscheinlich in geringer Tiefe im Süßwasser lebte.

Aus dem Magazin

Meeresechse mit Landbeinen: Forscher finden Süßwasser-Mosasaurier in Frankreich

Rund 2,5 Meter lang, mit Beinen wie ein Landtier und begraben in den Ablagerungen eines alten Sees: In der Provence haben Forscher einen neuen Süßwasser-Mosasaurier beschrieben. Mosasaurier gelten als Meeresreptilien der Kreidezeit. Dieses Tier namens *Garamaudo bauciensis* lebte vor etwa 85 Millionen Jahren wahrscheinlich im Süßwasser, bei Bouc-Bel-Air in Südostfrankreich.

Fundgeschichte und Quellen lesen
KI-Lebendrekonstruktion eines kleinen, nicht-vogelartigen Paraviers (Paraves indet.) aus dem unteren Barremium von Sesimbra, Portugal – auf Basis fragmentarischer Armknochen, etwa in der Größe eines heutigen männlichen Truthahns.

Aus dem Magazin

Kleiner Dinosaurier an Portugals Steilküste: Die Armknochen gehören keinem frühen Vogel

Drei Knochen von der Steilküste bei Cabo Espichel in Portugal stammen aus der frühen Kreidezeit, und ein früher Vogel war es nicht: Form und Größe schließen das aus. Sie passen zu einem kleinen Raubsaurier aus der engsten Verwandtschaft der Vögel. Zwei der Armknochen könnten von einem einzigen Tier stammen, das etwa so groß war wie ein heutiger männlicher Truthahn. Solche kleinen Raubsaurier sind von der Iberischen Halbinsel kaum bekannt.

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Säbelzahntiger (Smilodon): Riesiger Kiefer, aber kein starker Biss

Der Short folgt drei Fragen zu Smilodon: Vorderbeine, Kiefer und Zahnspuren.

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KI-Lebendrekonstruktion von Garamaudo bauciensis, einem rund 2,5 Meter langen Süßwasser-Mosasaurier aus der Provence, der laut Studie wahrscheinlich in geringer Tiefe im Süßwasser lebte.
Titelgeschichte
Meeressaurier

Meeresechse mit Landbeinen: Forscher finden Süßwasser-Mosasaurier in Frankreich

Rund 2,5 Meter lang, mit Beinen wie ein Landtier und begraben in den Ablagerungen eines alten Sees: In der Provence haben Forscher einen neuen Süßwasser-Mosasaurier beschrieben. Mosasaurier gelten als Meeresreptilien der Kreidezeit. Dieses Tier namens *Garamaudo bauciensis* lebte vor etwa 85 Millionen Jahren wahrscheinlich im Süßwasser, bei Bouc-Bel-Air in Südostfrankreich.

Quellengeprüftvor 18 Std.Quelle: Garamaudo bauciensis, a new freshwater mosasaurid (Reptilia, Squamata) from the Santonian (Late Cretaceous) of Provence, southeastern France

Urzeit kompakt

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Neue Studien, kurz erklärt. Das Datum der Originalstudie steht bei jeder Meldung.

  1. Symbolbild einer KI-Rekonstruktion von Thoracosaurus isorhynchus, einem langschnäuzigen, krokodilähnlichen Tier, das mit Augen und Schnauzenspitze knapp aus dem Wasser einer Küstenbucht der Kreidezeit ragt.
    KI-Rekonstruktion: Thoracosaurus isorhynchus, ein langschnäuziger Krokodilverwandter der Spätkreide. CT-Scans seines Schädels stützen ein Leben im Meer.KI-Rekonstruktion: Tiefenzeit / GPT Image

    Schädel-Scans sprechen für Meeresleben langschnäuziger Urzeit-Krokodile

    Forscher haben drei Schädel von Thoracosauriern im Computertomografen durchleuchtet. Zwei stammen von Thoracosaurus isorhynchus aus Frankreich und Schweden, einer von Eothoracosaurus mississippiensis aus den USA. Die Krokodilverwandten mit langer, schmaler Schnauze lebten am Ende der Kreidezeit und kurz danach an den Küsten Europas und Nordamerikas.

    Das Innere der Schädel spricht für ein Leben im Meer. Darauf deuten ein vergrößerter Riechbereich, große Bogengänge im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs und eine fehlende Knochenwand zwischen Innenohr und Gehirnraum hin. Wegen weiter Atemgänge zwischen Nase und Rachen konnten die Tiere wahrscheinlich nicht tief tauchen. Vielleicht nutzten sie diese Gänge für Lautsignale.

    Offen bleibt, wohin die Gruppe im Stammbaum gehört: zu den Gavialen oder außerhalb der heutigen Krokodile. Die Scans stützen keine der beiden Ideen eindeutig.

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Dinosaurier

Schicht 01 · Mesozoikum
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KI-Lebendrekonstruktion: Tromerosaurus solumons, ein neu beschriebener Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Alberta, in seinem Lebensraum an einem spätkreidezeitlichen Flussufer.Dinosaurier
Dinosaurier

Kanadas neuer Tyrannosaurier sprengt den Raubsaurier-Stammbaum

Vor rund 77 Millionen Jahren lebte in den Flussauen des heutigen Alberta ein Raubsaurier, den bisher niemand kannte. Jetzt hat das Tier einen Namen: *Tromerosaurus solumons*, ein neuer Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Kanada. Sein Oberkiefer trägt Merkmale zweier berühmter Verwandter zugleich und bringt den Stammbaum der großen Raubsaurier ins Wanken.

Geprüftvor 19 Std.Quelle: A new albertosaurine from the Oldman Formation, Alberta, Canada, illuminates ambiguity between albertosaurine and tyrannosaurine characteristics
KI-Lebendrekonstruktion eines kleinen, nicht-vogelartigen Paraviers (Paraves indet.) aus dem unteren Barremium von Sesimbra, Portugal – auf Basis fragmentarischer Armknochen, etwa in der Größe eines heutigen männlichen Truthahns.Dinosaurier
Dinosaurier

Kleiner Dinosaurier an Portugals Steilküste: Die Armknochen gehören keinem frühen Vogel

Drei Knochen von der Steilküste bei Cabo Espichel in Portugal stammen aus der frühen Kreidezeit, und ein früher Vogel war es nicht: Form und Größe schließen das aus. Sie passen zu einem kleinen Raubsaurier aus der engsten Verwandtschaft der Vögel. Zwei der Armknochen könnten von einem einzigen Tier stammen, das etwa so groß war wie ein heutiger männlicher Truthahn. Solche kleinen Raubsaurier sind von der Iberischen Halbinsel kaum bekannt.

Geprüftvor 3 TagenQuelle: Probable Paravian Fossils from the Barremian of Lusitanian Basin: Implications for Early Cretaceous European Theropod Diversity
KI-Lebendrekonstruktion: Tyrannosaurus rex an einem Flussufer der Hell Creek Formation, vor rund 66 Millionen Jahren. Eine neue Zahnschmelz-Messung ergab eine Körpertemperatur von etwa 36,3 Grad Celsius (±2,5 °C), vergleichbar mit heutigen Endothermen und deutlich wärmer als die Körpertemperatur der dort lebenden Krokodile.Dinosaurier
Dinosaurier

T. rex Körpertemperatur: Drei Zähne zeigen, wie warm der Riesenräuber war

Drei 66 Millionen Jahre alte Zähne aus der Hell Creek Formation in Nordamerika liefern einen konkreten Messwert zur T. rex Körpertemperatur: 36,3 Grad Celsius, plus oder minus 2,5 Grad. Damit lag der Räuber aus der späten Kreidezeit im Bereich heutiger Säugetiere und Vögel. Über diese Frage wird seit Langem gestritten, harte Messwerte gab es kaum. Jetzt liegt einer vor.

Geprüft27. Sept. 2026Quelle: The body temperature of Tyrannosaurus rex
KI-Lebendrekonstruktion eines Edmontosaurus annectens an einem Fluss der Hell-Creek-Formation. Körperbau nach dem Tiefenzeit-Master; Färbung und Muster sind spekulativ.Dinosaurier
Dinosaurier

Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-Eiweiß

Im Kreuzbein eines Edmontosaurus stecken noch Reste seines eigenen Eiweißes. Genauer: Bruchstücke von Kollagen, dem Stützeiweiß, das Knochen stabil und elastisch macht. Ein Team um Lucien Tuinstra fand dafür drei unabhängige Hinweise. Das Fossil stammt aus der Oberkreide von South Dakota – und befeuert einen Streit, der die Forschung seit Jahrzehnten beschäftigt.

Geprüft14. Sept. 2026Quelle: Evidence for Endogenous Collagen in Edmontosaurus Fossil Bone

Meeressaurier

Schicht 02 · Tethys-Ozean
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KI-Lebendrekonstruktion von Garamaudo bauciensis, einem rund 2,5 Meter langen Süßwasser-Mosasaurier aus der Provence, der laut Studie wahrscheinlich in geringer Tiefe im Süßwasser lebte.Meeressaurier
Meeressaurier

Meeresechse mit Landbeinen: Forscher finden Süßwasser-Mosasaurier in Frankreich

Rund 2,5 Meter lang, mit Beinen wie ein Landtier und begraben in den Ablagerungen eines alten Sees: In der Provence haben Forscher einen neuen Süßwasser-Mosasaurier beschrieben. Mosasaurier gelten als Meeresreptilien der Kreidezeit. Dieses Tier namens *Garamaudo bauciensis* lebte vor etwa 85 Millionen Jahren wahrscheinlich im Süßwasser, bei Bouc-Bel-Air in Südostfrankreich.

Geprüftvor 18 Std.Quelle: Garamaudo bauciensis, a new freshwater mosasaurid (Reptilia, Squamata) from the Santonian (Late Cretaceous) of Provence, southeastern France
KI-Lebendrekonstruktion: Fischsaurier der Trias unterschieden sich stark in ihrer Schädellänge – ein neues Modell datiert den Höhepunkt dieser Vielfalt auf vor etwa 231,1 Millionen Jahren, ohne dass sich ein passender Umweltauslöser findet.Meeressaurier
Meeressaurier

Fischsaurier-Rätsel: Ihre Schädellängen liefen früh am weitesten auseinander, doch die Umweltdaten passen nicht

Fischsaurier legten in der Trias einen Blitzstart hin. Nach dem Median eines neuen Evolutionsmodells war die Spannweite ihrer Schädellängen vor etwa 231,1 Millionen Jahren am größten. Da lag erst rund ein Achtel ihrer Stammesgeschichte hinter ihnen. So steht es in einer noch nicht begutachteten Studie. Weder Meeresspiegel noch Meerestemperatur, Gesteinsfläche oder Sedimentschichten zeigen einen Wendepunkt, der signifikant dazu passt.

Geprüftvor 3 TagenQuelle: A novel phylogenetic comparative model reveals strong signals for early high disparity in ichthyosaurs
KI-Lebendrekonstruktion von Ichthyosaurus anningae, einer Fischsaurier-Art, deren erster eindeutiger Nachweis außerhalb Großbritanniens in der Rodiles-Formation in Asturien, Spanien, entdeckt wurde.Meeressaurier
Meeressaurier

Ichthyosaurier Spanien: Rekord-Fischsaurier bricht Dorsets Alleinstellung

Ein Skelett aus Asturien reißt eine alte Grenze ein: Dieser Ichthyosaurier Spaniens gehört eindeutig zu *Ichthyosaurus anningae*, einer Art, die bisher nur aus Dorset in England sicher belegt war. Gemessen am Oberarmknochen ist er obendrein das größte bekannte Tier seiner Art. Er schwamm im Unteren Jura durch ein Meer, dessen Tierwelt Nordspanien eng mit Großbritannien verband.

Geprüftvor 5 TagenQuelle: First record of Ichthyosaurus anningae outside the United Kingdom: new evidence from the Lower Jurassic of northern Spain
Künstlerische Darstellung eines Mosasauriers in der Oberkreide. Allgemeine Rekonstruktion, nicht das Tier aus Kaizuka.Meeressaurier
Meeressaurier

Neue Meeresechse? Dieser Schädelknochen passt zu keinem bekannten Mosasaurier

Ein Gesteinsblock aus Japan lag mehr als drei Jahrzehnte im Museum – und steckte voller Mosasaurier-Knochen, die niemand erkannt hatte. Forschende fanden darin vier übersehene Knochen, darunter den ersten bestätigten vorderen Oberkieferknochen eines Mosasauriers aus Japan. Ein Knochen am Hirnschädel zeigt eine Merkmalskombination, die zu keinem beschriebenen Mosasaurier passt. Eine neue Art ist möglich, aber nicht belegt.

Geprüft14. Sept. 2026Quelle: www.eurekalert.org

Evolution

Schicht 03 · Tiefe Abstammung
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KI-Lebendrekonstruktion: Die Panzerfische Entelognathus primordialis (vorne, mit zwei Kiemendeckelplatten) und Qilinyu rostrata (hinten, mit einer Kiemendeckelplatte) aus dem Silur.Evolution
Evolution

Panzerfische unter dem Röntgenblick: Ein Urfisch versteckte zwei Kiemendeckel statt eines

Ein Fossil aus dem Silur hat sein Geheimnis lange gehütet: *Entelognathus primordialis* trug zwei Kiemendeckelplatten statt der einen, die bisher beschrieben war. Das zeigen neue Scans der Originalstücke. Sie verändern das Bild früher Panzerfische mit Kiefer. Ein Bauteil, das als Knorpel galt, ist in Wahrheit ein Knochenfortsatz – und ein zweiter Urfisch teilt die auffälligsten Merkmale dieses Bauplans.

Geprüftvor 3 TagenQuelle: Reappraisal of the opercular anatomy in the ‘maxillate placoderms’ Entelognathus primordialis and Qilinyu rostrata
KI-Lebendrekonstruktion eines Metoposauriden, eines vollständig wasserlebenden Temnospondylen-Amphibiums aus der späten Trias Nordamerikas, dargestellt nach aktuellem Forschungsstand zu Schädelform und Körperbau dieser Tiergruppe.Evolution
Evolution

Trias-Amphibien: Neue Studie sprengt einen alten Sammelnamen und findet für den „Zwerg“ ein mutmaßlich erwachsenes Tier

Eine neue Studie ordnet die nordamerikanischen Trias-Amphibien neu. Fossilien aus Texas, New Mexico und Arizona liefen bisher unter dem Namen *Anaschisma browni*. Die Analyse stützt diese Zusammenlegung nicht. Zwei Arten aus Texas bekommen deshalb eigene Gattungen. Beim angeblichen Zwerg *Apachesaurus gregorii* stießen die Forschenden außerdem auf ein Exemplar, das mutmaßlich von einem erwachsenen Tier stammt.

Geprüft24. Sept. 2026Quelle: Specimen-level phylogenetic analysis and taxonomic revision of North American metoposaurids: a case for monospecific genera in vertebrate paleontology
Fotorealistische Rekonstruktion einer Langfühlerschrecke des Mittleren Jura mit angehobenen Vorderflügeln im Waldunterholz (Illustration)Evolution
Evolution

Ultraschall im Jura: Dieser Sänger war den Fledermäusen voraus

Ultraschall im Jura, lange vor den Fledermäusen: Ein Insekt sang bereits oberhalb von 20 Kilohertz. Forschende haben seinen Ruf aus Fossilien rekonstruiert und damit eine überraschende Spur zu den Gefahren des frühen Insektengesangs freigelegt. Denn wer singt, erreicht auch unerwünschte Zuhörer: lauschende Räuber auf der Suche nach Beute. Im Mittelpunkt stehen 20 Fossilien aus China und ein Sänger mit ungewöhnlich hoher Stimme.

Geprüft11. Sept. 2026Quelle: Reconstruction of an extinct soundscape reveals ultrasonic communication in the Jurassic

Fossilfunde

Schicht 04 · Weltweit
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KI-Lebendrekonstruktion: Der Riesen-Tyrannosaurus rex „Scotty“ in seinem Lebensraum, einer Flusslandschaft der Frenchman Formation in Saskatchewan, Kanada, vor rund 67 Millionen Jahren.Fossilfunde
Fossilfunde

Riesen-T.-rex Scotty: Gebrochene Rippe voller Katzengold-Adern

Ein Riss quer durch die Rippe, darum ein Wulst aus frischem Knochen: Als der Tyrannosaurus „Scotty“ starb, war sein Körper noch dabei, den Bruch zu reparieren. In dieser T. rex Rippe aus Saskatchewan in Kanada stecken feine Röhren aus Katzengold. Form und Lage sprechen dafür, dass es Abgüsse von Blutgefäßen sind, die beim Heilen des Bruchs neu wuchsen.

Geprüftvor 18 Std.Quelle: In situ analysis of vascular structures in fractured Tyrannosaurus rex rib
KI-Lebendrekonstruktion von Atlaseocrinus issafenensis, dem bislang ältesten bekannten Stachelhäuter Afrikas, gefunden in der Issafen-Formation in Marokko.Fossilfunde
Fossilfunde

Ältester Stachelhäuter Afrikas: Ein winziges Plättchen stellt den Stammbaum auf den Kopf

Rekordfund aus Marokko: Forschende haben den ältesten bisher bekannten Stachelhäuter Afrikas beschrieben. *Atlaseocrinus issafenensis* lebte vor rund 520 Millionen Jahren, genau in der Zeit, in der diese Tiergruppe zum ersten Mal im Fossilbericht auftaucht. Der Neuling räumt auch in Spanien auf: Eine dort 2004 beschriebene Art verliert ihre alte Gattung, und den Ausschlag gibt ein einziges Plättchen am unteren Körperende.

Geprüftvor 4 TagenQuelle: Paleobiogeographic implications of the earliest echinoderms from western Gondwana
KI-Lebendrekonstruktion: Ein großer pflanzenfressender Ornithopode und mehrere kleinere Raubdinosaurier hinterlassen ihre Fußabdrücke auf demselben feuchten Boden im Mitteljura von Yorkshire – laut der Studie wahrscheinlich zur selben Zeit, ohne dass die Spuren eine tatsächliche Begegnung belegen.Fossilfunde
Fossilfunde

Dinosaurier-Spuren aus Yorkshire: Räuber und Riese auf demselben Fleck

Ein großer Pflanzenfresser und mehrere kleinere Raubdinosaurier haben ihre Tritte auf engstem Raum hinterlassen, und zwar wahrscheinlich zur selben Zeit. Diese Dinosaurier-Spuren aus dem Mittleren Jura von Yorkshire sind ein seltener Fall. Die Region steckt voller Fährten, doch Belege für verschiedene Arten, die zur selben Zeit am selben Ort unterwegs waren, sind dort deutlich seltener.

Geprüftvor 4 TagenQuelle: A brief insight into dinosaur communities and behaviour based on an unusual assemblage of tracks from the Middle Jurassic of Yorkshire, UK
KI-Lebendrekonstruktion von Olenoides serratus während des vorgeschlagenen Häutungsablaufs, bei dem die alten Wangenplatten nach unten kippen und die langen Wangenstacheln verbiegen könnten.Fossilfunde
Fossilfunde

Häutung der Trilobiten: Wie der Ausstieg aus dem alten Panzer womöglich die Stacheln verbog

Elf Fossilien aus dem Burgess-Schiefer zeigen ein Schadensbild, das bei Trilobiten sonst selten auftaucht: verbogene und verletzte Wangenstacheln am Kopfschild. Bei *Olenoides serratus* aus dem Kambrium kommen solche Missbildungen häufiger vor als bei anderen Trilobiten. Die Ursache liegt möglicherweise in der Häutung der Trilobiten, bei der das Tier seinen Kopf in den Boden drücken musste.

Geprüftvor 6 TagenQuelle: Unique pattern of injuries in Olenoides serratus from the Burgess Shale elucidate moulting process in trilobites
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